Warum ausgerechnet Ägypten?? Eine Frage, die gar nicht so einfach zu beantworten ist. Ägypten ist eines der ältesten Reiseziele überhaupt und Geburtsstätte des modernen Tourismus. Schon vor runden 2500 Jahren schrieb ein Grieche namens Herodot: "Ägypten ist reicher an Wundern als jedes andere Land" - und er hat Recht. Mit inzwischen mehr als 50 Aufenthalten habe ich aber noch lange nicht alle "Wunder" gesehen. Egal ob man als Sonnenhungriger, Taucher oder Schnochler, Bildungsreisender, Großstadt- oder Wüstenabenteurer kommt - Ägypten hat für alle das "Richtige" zu bieten. "yalla biena" (auf geht’s) - kommt einfach mit - auf die Reise in ein faszinierendes (Urlaubs-) Land, in dem die Sonne ganz anders scheint, anders auf- und untergeht und deren Licht - Balsam für die Seele ist. Ägypten ist das Land, welches mich seit jahrzehnten - immer wieder in einen unerklärlichen Bann zieht, sobald ich dessen Boden betrete - geht mein Herz auf, fühle mich beschwingt und unbeschwert .... . Dieser kleine Blog soll versuchen, euch die Schönheit des Landes - mit seinen 80 Pyramiden, 5 Oasen, 2 Meeren und 7 UNESCO-Weltkulturerben - am zweitgrößten Fluss der Erde - ein bisschen näher zubringen. Ob Rotes Meer, Städte oder die weite der Wüstenregionen – sollen euch nicht nur informieren, sondern auch berühren.
Ab dem kommenden Sonntag, dem 3. Januar, werden diejenigen, die in der Öffentlichkeit keinen Mundschutz tragen, mit einem neuen Bußgeld belegt. Dies ist eine Reaktion auf den Anstieg der Coronavirus-Fälle, den der Gesundheitsminister als "zweite Welle" der Pandemie bezeichnet. Zusätzlich zu der kürzlichen Entscheidung, öffentliche Versammlungen - insbesondere um den Neujahrstag herum - zu schließen, hat Premierminister Dr. Mostafa Madbouly angekündigt, dass die Regierung eine Geldstrafe von 50 EGP für diejenigen einführen wird, die in der Öffentlichkeit ohne Gesichtsmaske erwischt werden.
Diskotheken und Nachtclubs bleiben bis auf Weiteres geschlossen, ebenso wie Hochzeiten, Veranstaltungen oder Versammlungen an geschlossenen Orten. Das ägyptische Ministerium für Tourismus und Altertümer hat die Neujahrsfeiern abgesagt. Damit folgt es der Anweisung von Premierminister Mostafa Madbouly, große Versammlungen zu verhindern, um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus (COVID-19) einzudämmen.
Tourismus und Wirtschaft sind am Boden, fast ein Drittel der Ägypter lebt unter der Armutsgrenze, das Regime ist repressiver denn je. Und dennoch ist ihnen das Lachen nicht vergangen. «Wir brauchen keinen Kafka, wir haben unseren eigenen», sagt der ägyptische Schriftsteller Sonallah Ibrahim. Spätestens nach zwei Stunden im Land dürfte ihm jeder zustimmen. Das letzte antike Weltwunder, der weitläufigste Markt des Nahen Ostens, der längste Fluss der Welt, zwei Meere, endlose Wüste, Dutzende von Gräbern, Tempeln, Schätzen – alles schön und gut.