Skip to content Skip to navigation

News

Gähnende Leere in Urlaubsorten

So sehr belastet die Touristenflaute Ägypten - Der Tourismussektor Ägyptens steckt seit dem Anschlag auf ein russisches Passagierflugzeug im Oktober 2015 in einer tiefen Krise. Die Besucherzahlen brechen ein. Das droht Ägyptens Wirtschaft in den Abgrund zu ziehen. Märchenhafte Berg- und Dünenlandschaften, Traumstrände soweit das Auge reicht und hunderte Korallenriffe direkt unter der Wasseroberfläche. Ein Paradies für Pauschal- und Strandtouristen, aber auch für Taucher und Wassersportler.

Germania fliegt nach Sharm el Sheikh

Die Fluggesellschaft Germania bietet ab der Wintersaison wieder Nonstop-Flüge nach Sharm el Sheikh an. Geflogen wird immer montags ab München und Düsseldorf. Verschiedene Veranstalter haben sich Kontingente gesichert, darunter FTI und ETI. Bereits im Mai hatten die deutschen Behörden die Gepäckrestriktionen für Flüge in den ägyptischen Badeort aufgehoben. Damit kamen sie einer seit Monaten geäußerten Bitte der ägyptischen Regierung nach.

Ägypten bittet IWF um Unterstützung

11.08.2016 - Der Internationale Währungsfonds will das wirtschaftlich angeschlagene Ägypten mit einem Milliardenkredit stützen. Mit der Regierung in Kairo sei eine Absichtserklärung über ein Darlehen von 12 Milliarden Dollar (etwa 10,8 Milliarden Euro) für drei Jahre erzielt worden, teilte der IWF am Donnerstag mit. Damit sollten Wirtschaftsreformen der Regierung unterstützt werden. Das IWF-Direktorium müsse dem Kredit noch zustimmen. Details über Auflagen wurden zunächst nicht bekannt.

Ägypten privatisiert Flughafensicherheit

Ein Unternehmen soll die Passagierkontrollen nach Terroranschlag in Kairo und Scharm el-Scheich verbessern. In Ägypten sind nun private Firmen für die Sicherheit an den Flughäfen von Scharm el-Scheich und Kairo verantwortlich. Insbesondere die Touristenbesuche aus Russland sind deutlich eingebrochen. Seit dem Anschlag auf ein russisches Touristenflugzeug nach dem Abflug aus dem ägyptischen Badeort Scharm el-Scheich sind die Besucherzahlen eingebrochen. In einer Getränkedose versteckt, war ein Sprengsatz an Bord geschmuggelt worden. Die Bombe wurde bei der Zugangskontrolle nicht entdeckt.

Niemand spricht mehr von Freiheit

In Ägypten war der Militärputsch erfolgreich. Seither regiert Präsident Sissi ebenso autoritär wie Erdoğan. Wie lebt es sich in einem Land, das in eine Diktatur gleitet? Als der Putsch vollzogen war, herrschte für einige Sekunden Stille. In dem verrauchten Straßencafé in einem Kairoer Wohnviertel nahe der Innenstadt hockten die Menschen zusammengedrängt und schweigend zusammen.

Ägyptens Geldregen bleibt aus

Suezkanal erfüllt die Hoffnungen nicht - Der erweiterte Suezkanal soll Geld in Ägyptens Kassen spülen. Das Milliarden-Projekt wurde als neuer Hoffnungsträger für die gebeutelte Wirtschaft inszeniert - ein Jahr nach der Eröffnung ist die Bilanz allerdings ernüchternd. Doch ein Mann sieht das anders. Tausende Ägypter ziehen durch die Straßen Kairos. Autokorsos tönen, Flaggen wehen und der Schlachtruf "Lang lebe Ägypten" hallt durch die Gassen, über den Nil und den weltberühmten Tahrir-Platz. Der 6.

Condor und Air Berlin

Neuigkeiten im Flugverkehr - ab Oktober 2016 - keine Freigetränke mehr auf Kurz und Mittelstecken - bei Condor und Air Berlin. ... Die Thomas-Cook-Tochter Condor gab bekannt, dass Economy-Gäste außer auf der Langstrecke nur noch bis Ende Oktober Wasser, Kaffee und Tee umsonst erhalten. Für andere Getränke und Essen verlangt Condor schon bisher Geld.Air Berlin kündigte ein neues "Buy-on-Board"-Konzept für die Economy-Class an. Auf der Kurz- und Mittelstrecke kosten Essen und Trinken künftig Geld, die Umstellung ist noch für dieses Jahr geplant. ...

Wo aus Fischern Menschenschmuggler werden

Das Mittelmeer vor Ägypten ist leergefischt - doch ein dunkles Gewerbe blüht: 10 000 Dollar nehmen Schlepper für eine Familie mit zwei Kindern. Besuch an den Stränden der Menschenhändler. Abdallah thront auf einem roten Plastikstuhl. Er ist der Herr über einen Strand in Abu Qir, einer Stadt am Mittelmeer, 20 Kilometer östlich von Alexandria. Hinter ihm stehen Häuser, zehn, zwölf Stockwerke hoch, so eng zusammen, dass gerade ein Auto durch die Straße passt. Der salzig-feuchte Wind frisst an Farbe und Beton. Abdallahs Füße stecken in Plastiklatschen, dazu trägt er schwarze Jogginghose.

Seiten