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News

Alte Seilschaften am Nil

"Bisher habe ich gedacht, dass das nur in Bagdad passiert oder in Syrien", sagt Tarek al-Masry in Ägyptens zweitgrößter Stadt Alexandria. "Doch jetzt ist der Terror auch hier angekommen." Sprengsätze detonieren nahezu täglich in der Mittelmeermetropole: vor öffentlichen Gebäuden, Polizeistationen, Feuerwehr und auch in der Straßenbahn. Dass es bisher nur wenige Tote und Verletzte gab, grenzt an ein Wunder.

Mubarak 2.0 ist genauso brutal wie sein Vorgänger

Der ägyptische Präsident Sisi stützt sich auf die Kader des gestürzten Pharaos. Gleichzeitig unterbindet er jegliche Opposition. In diesem Klima soll das Volk ein neues Parlament wählen. "Ich dachte, das passiert nur im Irak oder in Syrien", sagt Tarek al-Masry. "Doch jetzt ist der Terror auch hier angekommen." Mit hier meint er Ägyptens zweitgrößte Stadt Alexandria. 30 Sprengsätze sind hier explodiert – allein in diesem Monat. Die Ziele scheinen willkürlich gewählt: Öffentliche Gebäude, Polizei- und Feuerwehrstationen, Straßenbahnen.

Gericht lässt Parlamentswahl in Ägypten platzen

Nach einem Urteil des ägyptischen Verfassungsgerichts zum neuen Wahlgesetz wird die für Ende März geplante Parlamentswahl in dem Land verschoben. Die von dem Gericht als verfassungswidrig eingestuften Teile des Wahlgesetzes würden überarbeitet und ein neuer Zeitplan für den Urnengang werde ausgearbeitet, teilte die Wahlkommission am Sonntag mit. ... InfoQuelle und mehr

Ägyptischer Milliardär übernimmt Euronews-Mehrheit

Ein Milliardär aus Ägypten hält fortan die Mehrheit am europäischen Nachrichtensender Euronews. Nun muss zwar die Satzung geändert werden, doch das ist offenbar "kein wirkliches Problem", betont der Vorstandsvorsitzende. Der paneuropäische Nachrichtensender Euronews ist ein spannendes Gebilde. Zahlreiche Sender, die zur Europäischen Rundfunkunion gehören, sind an ihm beteiligt - nicht aber ARD und ZDF, die ebenso wie die deutsche Medienpolitik seit Jahren auf Abstand gehen.

Neues Anti-Terror-Gesetz in Ägypten

Lizenz zum Illegalisieren - In Ägypten wurde ein neues Anti-Terror-Gesetz per Dekret in Kraft gesetzt. Damit können die Staatsorgane noch schärfer als bisher gegen jede Form von Protesten und Opposition vorgehen. Die Folgen einer Einstufung als terroristisch sind schwerwiegend: Der Staat kann Organisationen verbieten und auflösen, ihr Vermögen einfrieren oder einziehen. Einzelpersonen kann der Pass entzogen werden. Ägyptische Menschenrechtler kritisieren das Gesetz scharf. ....

Bomben in Kairo

Bei mehreren Bombenanschlägen in Giseh nahe der ägyptischen Hauptstadt Kairo ist mindestens ein Mensch um Leben gekommen. Sieben Menschen wurden verletzt. Die selbst gebauten Sprengsätze explodierten vor einem Restaurant, zwei Geschäften und einer Polizeistation. Ein Nachbar sagt: “Mich hat der Knall aufgeweckt. Alle Fenster waren zersplittert. Ich bin sofort nach draußen. ... InfoQuelle und mehr

Sie klopften fünf Mal. Wir waren leise und beteten

Mitten in der Nacht schlug jemand gegen die Tür, ein Schrei gellte. Es waren die Mitglieder des Islamischen Staates (IS), die gekommen waren, um die Christen zu entführen und zu töten. Überlebende sagen, die Erinnerung an diese kalte Nacht des 3. Januar verfolge sie. Die Erinnerung an die Nacht, in der 13 koptische Christen aus ihren Wohnungen in Libyens Küstenstadt Sirte geholt wurden, nur wenige Tage, nachdem sieben andere entführt worden waren.

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Weiterentwicklung der Produkte, Erstellung der Produktbeschreibungen, Anzeigen und Vermarktung der Reisen, Planung der Marketing- und Vertriebsmaßnahmen

Eine Frage der Zeit - Warum wir Ägypten jetzt unterstützen müssen

Es gibt sie noch, die kritischen Stimmen in Ägypten. Gerade jetzt, wo die Stimmung im Land kippt, ist es wichtiger denn je, die kritische Zivilgesellschaft dort zu unterstützen. Ägypten ist ein Land im Aufruhr, seit vier Jahren tobt ein unermüdlicher Kampf um die Zukunft des Landes. Die aktuellen Entwicklungen sind vor allem eins: besorgniserregend. Die neue Regierung unter Abdel Fattah al-Sisi tritt immer autoritärer auf und verschärft die noch heute bestehenden Machtinstrumente des alten Mubarak-Regimes, um die politische Opposition und die Zivilgesellschaft zu unterdrücken.

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